Kino: Der Wilde Wald – Natur Natur sein lassen
„Natur Natur sein lassen“ lautet die Philosophie des Nationalparks Bayerischer Wald. Trotz eines massiven Widerstands ist diese Vision zu einem bahnbrechenden Vorzeigeprojekt geworden. Weil der Mensch nicht in die Natur eingreift, wächst aus den einstigen Wirtschaftswäldern ein Urwald heran, ein einzigartiges Ökosystem und ein Refugium der Artenvielfalt.
Menschen aus aller Welt kommen hierher. Sie suchen Antworten auf die Frage, warum wir mehr wilde Natur brauchen und was wir von ihr lernen können, um Wälder in Zeiten des Klimawandels auch für künftige Generationen zu bewahren.
Es sind vor allem die ruhigen Bilder, die einem im Gedächtnis bleiben werden (und die man unbedingt im Kino sehen sollte): die Ansichten, Eindrücke und Perspektiven auf den Wald, wenn Kameramann Tobias Corts ganz allein im Wald zu sein scheint und sich von der Ruhe, der Stille, aber auch der Wildnis inspirieren lässt. Da ist ein Wasserlauf, ein Pilz am Baumstamm, da sind Blätter und Baumkronen. Aber auch die Bewohner des Waldes nimmt der Film immer in den Fokus: Käfer, Vögel, Luchse, Bären, Elche. Die Bilder zeugen von einer selten gewordenen Gemeinschaft, die voneinander abhängig ist und einander bedingt.
So geht's zum Rapunzel Kino
Damit ihr euch auf dem Rapunzel Gelände schnell zurecht findet, gibt es hier den Übersichtsplan zum Download.